Besuch bei Zweifel Pommes Chips in Spreitenbach

Am Mittwoch, 27.09.2017, fuhr eine interessierte Schar nach Spreitenbach um sich die Herstellung der beliebtesten Chips in der Schweiz erklären zu lassen.

Das sich immer noch in Familienbesitz befindenden Unternehmen, welches den Ehrgeiz hat, die frischesten Chips zu liefern, produziert jährlich aus 21'000 Tonnen Kartoffeln 7'000 Tonnen Chips.

Dass die Kartoffeln für die Chips-Herstellung zuerst geschält werden müssen, leuchtet ein. Gross wurden die Augen der Kinder aber, als der Leiter erklärte, da um 14.30 die Mitarbeiterinnen Kaffeepause hätten, könnten wir die Arbeit in der Zwischenzeit übernehmen. Schliesslich sei Schichtbetrieb, da gäbe es keine Unterbrüche.

Erleichtert vernahmen wir dann, dass es dafür eine Schälmaschine gibt. Und die scharfen Klingen müssen alle 2h ausgewechselt werden und werden dann fortgeworfen. Weil nur scharfe Klingen schälen gut und zermatschen die Kartoffel nicht.

Auch die Qualitätskontrolle wurde uns erklärt: dank dem gestanzten Loch in der Mitte des Chips, weiss der Qualitätskontrolleur, dass es ich um die Probe handelt. Jeder Lieferant muss vor dem Abladen nämlich eine Kartoffel zu Chips verarbeiten lassen. Steht der Bauer nun also einige Tage vor der Fabrik und wartet auf das Resultat? Nein - denn von der schmutzigen Kartoffel bis zum fertigen Chipspäckli dauert es gerade mal 30 Minuten.

Viel länger ging es auch nicht, bis wir alle Muster gegessen hatten...